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In der vergangenen Woche hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zum Stand von Entbürokratisierung und Digitalisierung bei Heilmittelverordnungen eingebracht. Die Abgeordneten richten darin 20 Fragen an die Bundesregierung und thematisieren insbesondere den anhaltend hohen bürokratischen Aufwand in Heilmittelpraxen.
Berlin, 29. April 2026: Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf für das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) bewertet den Regierungsentwurf als erheblichen Rückschritt für die ambulante Heilmittelversorgung. Mit dem heutigen Beschluss beginnt nun die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens, in der der SHV die Interessen der Heilmittelerbringer gegenüber den Abgeordneten vertreten wird.
Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens – stellt fest, dass das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.
Im Nachgang der Anhörung zum GKV-Stabilisierungsgesetz im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 20. April2026 zeigt sich der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) tief besorgt über die geplante Ausrichtung der Gesundheitspolitik.
Am 16. April 2026 hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt, dass die Finanzreform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) früher als bisher geplant auf den Weg gebracht werden soll.
Unter der Schirmherrschaft von Serdar Yüksel (Mitglied des Deutschen Bundestags, SPD) fand am 20. März 2026 in den Räumen des Deutsche Bundestages ein parlamentarisches Frühstück statt.
Vergangene Woche lud der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zum Heilmittel-Fachtag nach Berlin ein, um die Evaluationsergebnisse zur Reform der Heilmittel-Richtlinie und des Heilmittelkatalogs von 2019 vorzustellen. Zu den eingeladenen Gästen zählten auch die Vorstände des Spitzenverbands der Heilmittelverbände e. V. (SHV),
Auf der Webseite der gematik stehen ab sofort neue Themenseiten bereit, die Heilmittelerbringer gezielt beim Einstieg in die Telematikinfrastruktur (TI) begleiten.
Der SHV hat bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, der zuständigen Aufsichtsbehörde für den AOK-Bundesverband, Beschwerde aufgrund von Falschdarstellungen im Rahmen der Berichterstattung zum WIDO-Heilmittelbericht, einer regelmäßig erscheinenden Veröffentlichung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIDO), eingereicht.